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Der Jagdausschuss - die gesetzliche Vertretung der Eigentümer

Der Jagdausschuss soll die Interessen der Eigentümer gegenüber Jägerschaft und Behörden vertreten. Seine wesentlichste Aufgabe besteht in der Erledigung der (zwangsweisen) Jagdverpachtung und der Verwaltung des Pachtschillings. Der Jagdausschuss besteht aus 9 Mitgliedern, wobei 6 Personen (2-fach) indirekt über den Ortsbauernausschuss von der Landwirtschaftskammer bestimmt werden und 3 Personen dem Gemeinderat angehören. Der Jagdausschuss ist weder den von ihm vertretenen Eigentümern noch der Landwirtschaftskammer zur Rechenschaft verpflichtet. Überprüfungsinstanz ist die Bezirksverwaltungsbehörde.
Für die Eigentümer von Jagdanschlussgebieten oder Jagdenklaven ist überhaupt keine Vertretung vorgesehen.

Entrechtung der Eigentümer:

Im Jagdgesetz ist keine Art der Rücksprache zwischen den Eigentümern und ihrer Vertretung vorgesehen. Sie haben beispielsweise keine Möglichkeit darüber mitzubestimmen, wer bei der Vergabe der Jagd zum Zug kommt. Kritiker der bestehenden Verhältnisse werden häufig als Querulanten oder Störenfriede gebrandmarkt.
Für die Abtretung ihres Jagdrechts erhalten die Eigentümer nur einen Bruchteil dessen, was die Jagdverpachtung in Eigenjagdrevieren oder solchen der Bundesforstverwaltung einbringt. Den Eigentümern steht kein Recht auf Einblick in die Verwaltung des ihnen gehörigen Jagdpachtschillings zu, nicht einmal bei begründetem Verdacht der Veruntreuung. Diese Entmündigung in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht führt somit in vielen Fällen zu einer beträchtlichen ökonomischen und ökologischen Schädigung.

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Die Ökojagd fordert mehr Rechte fürGrundeigentümer

 
  verfegter Ahorn
    © DI Dr.Sigrid Netherer; aktualisiert am 27. Februar 2012 HOME