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Die Waldwirtschaft der Zukunft ist eine naturnahe Waldwirtschaft!
Aus ökonomischen und ökologischen Gründen sind der Altersklassenwald und forstliche Monokulturen überholt.
Gesunde, artenreiche, mehrstufige und stabile Mischwälder aus Naturverjüngung müssen unser Ziel sein. Gerade
im Bauernwald. Die naturnahe Waldbewirtschaftung setzt aber einen waldgerechten Jagdbetrieb voraus. Die
natürliche Verjüngung von Tanne und Laubholz muss ohne Zaun und Einzelschutz möglich sein!
Jagd ist kein Selbstzweck!
Jagd hat die Regulierung des Wildstandes zum Ziel und für die Erhaltung und den
Schutz der Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich zu sorgen. Durch übertriebene Hege sind vielerorts
überhöhte Schalenwildbestände herangewachsen. Die Folge sind schwere Schäden durch Verbiss und Verfegen,
besonders im Wald. Sehr häufig bestimmt die Lust an der Trophäe das jagdliche Handeln.
Jagdausübung darf nicht ökologisch und
ökonomisch zu Lasten der Grundeigentümer gehen!
In den genossenschaftlichen Jagdgebieten sind die Rechte und Einflussmöglichkeiten
der Grundeigentümer zu verbessern.
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